Kinoabend - Perspektive B

LSBTTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen. In den vergangenen Jahren hat sich der CSD-Verein im Rahmen der Kultur-tage stets einem der Buchstaben des LSBTTIQ-Spektrums in Form eines Kinoabends speziell gewidmet: dem S mit Rosa von Praunheims „Nicht der Homosexuelle ist pervers…“ (2014), dem L mit dem Filmportrait „Hilde Radusch: Muss es denn gleich beides sein?“ (2015) und dem TTI mit dem Oscar-prämierten „The Danish Girl“ (2016).

Zum CSD 2017 und dem damit verbundenen PERSPEKTIV-WECHSEL steht nun das B für Bise-xualität im besonderen Fokus. Gezeigt wird dazu am Montag, 24. Juli ab 19:00 Uhr im Cine-maxX an der Liederhalle der Film „DREI“ von Tom Tykwer. Lässig und konzentriert wird einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte erzählt.

Viel verlacht, oft vergessen

Seit 20 Jahren sind Hanna und Simon ein Paar. Sie leben in Berlin, nebeneinander und mitei-nander in kämpferischer Harmonie. Bis sich beide, ohne voneinander zu wissen, in denselben Mann verlieben: Adam. Erst lässt sich Hanna mit ihm ein, wenig später auch Simon. Heimlich führen sie ihre Affären, nicht ahnend, wie sehr das Geheimnis, das sie voreinander haben, sie miteinander verbindet.

Nach einer kurzen filmhistorischen Einleitung durch Jörn Precht, Professor an der Hochschule der Medien, wird gemeinsam der Tykwer-Film geschaut. „DREI“ dient als Grundlage für eine anschließende, offene Diskussion zur vielfach belächelten oder gar ganz vergessenen Per-spektive von bisexuellen Menschen in unserer Gesellschaft, aber auch in der Regenbogen-Community selbst.

Der Eintritt zu Film und Diskussion im CinemaxX am 24.07. ist frei.